Selbstaufgabe macht frei
Was war nur passiert. Ganz allein lag Alex auf dem Bett im Internierungslager. Obwohl, ganz allein war nicht ganz richtig, beobachteten ihn doch einige versteckte Kameras. Aber wenn man danach ginge, so war man in diesen Zeiten wohl nie allein. Es war der November des Jahres 2026. Der Krieg, der Große Krieg, er war vorbei. Er hatte vor zwei Jahren ein Ende gefunden, ein Ende, von dem niemand mehr zu träumen gewagt hatte. Der Große Krieg, der im Jahr 2008 begann und in den nach und nach alle Nationen der Erde miteinbezogen wurden, endete vor nunmehr eineinhalb Jahren, dem 17. März 2025. Er endete mit der Machtergreifung der ORGANISATION, eine Gemeinschaft, die schon viele Jahre zuvor gebildet hatte. Ihr Ziel war es, den Krieg zu stoppen, koste es was es wolle. In ihren Grundzügen zu Beginn pazifistisch, wurde ihr rasch klar, dass mit friedlichen Protesten in diesen Zeiten nichts zu erreichen war. Die Organisation wuchs, wurde zu einer internationalen Bewegung. Mit dem Wachstum kamen neue Ideen auf. Eine Idee war, Mitglieder der Organisation in das Militär einzuschleusen, dort subtil die Saat des Kriegsüberdrusses zu säen und wenn möglich zu hochrangigen Militärs aufzusteigen. Wenn das Militär erst in der Hand der Organisation wäre, so dachte sie, wäre es ein leichtes, "der Schlange den Kopf abzuschlagen" wie sie es nannte, die Regierungen sämtlicher Staaten zu stürzen und damit den Krieg zu beenden. Dass eine solche Operation nciht von heute auf morgen verwirklicht werden kann versteht sich von selbst, viele Jahre dauerte es, bis in allen großen Armeen der Erde einige der besten, also rhetorisch begabtesten Männer der Organisation vertreten waren und sich langsam nach oben arbeiteten, immer der Gefahr ausgesetzt, dass ihre Tarnung auffliegt, dass jemand sie verrät, dass ihre Boschaft von den falschen Ohren vernommen wird. Doch wenige Opfer forderte "Der Stille Kampf", wie ihn die Organisation heute nennt. Im Jahre 2025 also, 15 Jahre nach der Gründung der Organisation, war es dann endlich soweit. Große Teile des Militärs der US-Armee, der Armee des "Europäischen Staatenbundes" und der Einsatzkräfte der "Armee Allahs" waren unter der Kontrolle der Organisation. Der Kopf wurde mit einem klaren Schnitt abgetrennt, nur wenig Gegenwehr war zu überwinden. Der große Triumph, das Ziel aller Wünsche und Träume war erreicht, der Krieg war vorbei. Alle Träume einer utopischen Gesellschaft, eines Paradieses auf Erden einer Welt ohne Gewalt, ohne Vorurteile, ohne Grenzen, ohne Verbrechen: All dies war jetzt zu verwirklichen möglich.
"Was war nur passiert, wie konnte alles so schrecklich, schrecklich schiefgehen?" dachte sich Alex, auf seinem dünnen Bett in dem kalten, grauen und dunklen Raum liegend. Alex war Mitglied der ORganisation, er trat ihr bereits 2012 bei, als sie noch klein und ohne wirklichen Plan war. Er war einer derjenigen, die den Plan des "Stillen Kampfes" mitentwickelt hatte. Er war einer der glühendsten Verfechter der Theorie, dass man ohne die Anwendung von Gewalt den Krieg nicht beenden könne. Er war ein Kämpfer für die Sache der Organisation, eines der wichtigsten Mitglieder, hochangesehen. Er war acu heiner derjenigen, die nach dem Krieg der Auffassunfg waren, dass die Organisation die Kontrolle über die Staaten behalten sollte, wenn auch nur bis sich alles beruhigt und demokratische Wahlen möglich wären. "Demokratische Wahlen..tja, dazu wird es wohl so schnell nicht kommen" dachte er, wehmütig in das matte, kalte Licht blickend, das die Lampe über ihm aussandte. Er wusste nun: Die Organisation, war ein Projekt des Krieges, war ein Teil des Krieges und war niemals, zu keinem Augenblick, ein Projekt des Friedens. Ihr Ziel mag der Frieden gewesen sein, doch ihre gesamte Planung endete mit dem Moment, an dem der Krieg endete. Sie hätte sich auflösen, hätte sich mit diesem großen Triumph verabschieden sollen. Doch nein, wer einmal von der Macht gekostet hat, der wollte imemr mehr davon..und so kam es, dass die Organisation die Macht über alle Staaten behielt. Sie wollte ihre Vision, die Vision einer perfekten Welt, verwirklicht sehen. Große Diskussionen brachen aus unter den Anführern der Organisation. Viele waren der Ansicht, eine perfekte Gesellschaft ohne Verbrechen wäre nicht möglich, doch die einflussreichsten, die wichtigsten unter ihnen wollten dies nicht hören. Bald wurden in allen großen Städten an jeder Straßenecke Kameras montiert, wenige Monate später waren sie auch schon in die Häuser und Wohnungen aller Menschen eingedrungen, zeichneten die Bewegungen sämtlicher Personen auf. Dies führte zu heftigen Protesten, den sogenannten "Ketzer-Aufständen" die brutal niedergeschlagen wurden. Kaum einer der "Ketzer" überlebte - gut zehn Prozent der, zu diesem Zeitpunkt durch den Krieg bereits stark dezimierten Bevölkerung wurde hier gnadenlos vernichtet, die wenigen Überlebenden in Arbeitslager gebracht. Das war der Zeitpunkt, an dem sich Alex von der Organisation abwandte. Er versuchte, sein Leben zu leben, versuchte, den Frieden nach all den Jahren des Krieges zu genießen. Doch fiel es ihm schwer die "Unsichtbaren Augen der Organisation", die mikroskopisch kleinen Kameras, die sich in jedem Zimmer befanden, zu ignorieren, zu vergessen. Ständig fühlte er sich verfolgt, fand keine Ruhe, konnte kaum schlafen. Nach einigen Monaten floh er. Er wusste noch aus seinen Zeiten in der Organisation, dass es einige wenige Orte gab, die nicht beobachtet wurden. Eine davon war zu diesem Zeitpunkt die Kanalisation, welche heute allerdings mindestens ebenso streng bewacht wird wie die Wohn- und Badezimmer der Welt. Doch Alex stieg hinab in der Hoffnung, dort vielleicht Frieden zu finden, ein wenig Ruhe, ein wenig Einsamkeit. Doch was er fand, freute ihn noch vielmehr als das, was er zu finden gehofft hatte: Es war eine Gemeinschaft, eine Stadt unter der Stadt, klein zwar und von überwältigendem Gestank geplagt, aber frei von den Augen! Hierhin hatten sich, von der Organisation völlig unbemerkt, Hunderte Menschen eingefunden, die die ständige Überwachung leid waren, die sie ebensowenig aushielten wie Alex.
Eventuell gibts davon eine Fortsetzung, hätte einige Ideen, weiß sie aber nicht in Worte zu fassen..na mal sehn.
Ja ich weiß, nicht besonders gut geschrieben. Hab das Ganze jetzt in ein paar Minuten abgetippt und nicht viel darüber nachgedacht ob das jetzt SInn ergibt oder nicht. Ist eher als Rohentwurf, als eine Art mentale SKizze zu sehen.
Ausserdem bin ich es nicht gewohnt, nicht in der ersten Person zu schreiben - wollte mal sehn ob ich das überhaupt noch kann :/
"Was war nur passiert, wie konnte alles so schrecklich, schrecklich schiefgehen?" dachte sich Alex, auf seinem dünnen Bett in dem kalten, grauen und dunklen Raum liegend. Alex war Mitglied der ORganisation, er trat ihr bereits 2012 bei, als sie noch klein und ohne wirklichen Plan war. Er war einer derjenigen, die den Plan des "Stillen Kampfes" mitentwickelt hatte. Er war einer der glühendsten Verfechter der Theorie, dass man ohne die Anwendung von Gewalt den Krieg nicht beenden könne. Er war ein Kämpfer für die Sache der Organisation, eines der wichtigsten Mitglieder, hochangesehen. Er war acu heiner derjenigen, die nach dem Krieg der Auffassunfg waren, dass die Organisation die Kontrolle über die Staaten behalten sollte, wenn auch nur bis sich alles beruhigt und demokratische Wahlen möglich wären. "Demokratische Wahlen..tja, dazu wird es wohl so schnell nicht kommen" dachte er, wehmütig in das matte, kalte Licht blickend, das die Lampe über ihm aussandte. Er wusste nun: Die Organisation, war ein Projekt des Krieges, war ein Teil des Krieges und war niemals, zu keinem Augenblick, ein Projekt des Friedens. Ihr Ziel mag der Frieden gewesen sein, doch ihre gesamte Planung endete mit dem Moment, an dem der Krieg endete. Sie hätte sich auflösen, hätte sich mit diesem großen Triumph verabschieden sollen. Doch nein, wer einmal von der Macht gekostet hat, der wollte imemr mehr davon..und so kam es, dass die Organisation die Macht über alle Staaten behielt. Sie wollte ihre Vision, die Vision einer perfekten Welt, verwirklicht sehen. Große Diskussionen brachen aus unter den Anführern der Organisation. Viele waren der Ansicht, eine perfekte Gesellschaft ohne Verbrechen wäre nicht möglich, doch die einflussreichsten, die wichtigsten unter ihnen wollten dies nicht hören. Bald wurden in allen großen Städten an jeder Straßenecke Kameras montiert, wenige Monate später waren sie auch schon in die Häuser und Wohnungen aller Menschen eingedrungen, zeichneten die Bewegungen sämtlicher Personen auf. Dies führte zu heftigen Protesten, den sogenannten "Ketzer-Aufständen" die brutal niedergeschlagen wurden. Kaum einer der "Ketzer" überlebte - gut zehn Prozent der, zu diesem Zeitpunkt durch den Krieg bereits stark dezimierten Bevölkerung wurde hier gnadenlos vernichtet, die wenigen Überlebenden in Arbeitslager gebracht. Das war der Zeitpunkt, an dem sich Alex von der Organisation abwandte. Er versuchte, sein Leben zu leben, versuchte, den Frieden nach all den Jahren des Krieges zu genießen. Doch fiel es ihm schwer die "Unsichtbaren Augen der Organisation", die mikroskopisch kleinen Kameras, die sich in jedem Zimmer befanden, zu ignorieren, zu vergessen. Ständig fühlte er sich verfolgt, fand keine Ruhe, konnte kaum schlafen. Nach einigen Monaten floh er. Er wusste noch aus seinen Zeiten in der Organisation, dass es einige wenige Orte gab, die nicht beobachtet wurden. Eine davon war zu diesem Zeitpunkt die Kanalisation, welche heute allerdings mindestens ebenso streng bewacht wird wie die Wohn- und Badezimmer der Welt. Doch Alex stieg hinab in der Hoffnung, dort vielleicht Frieden zu finden, ein wenig Ruhe, ein wenig Einsamkeit. Doch was er fand, freute ihn noch vielmehr als das, was er zu finden gehofft hatte: Es war eine Gemeinschaft, eine Stadt unter der Stadt, klein zwar und von überwältigendem Gestank geplagt, aber frei von den Augen! Hierhin hatten sich, von der Organisation völlig unbemerkt, Hunderte Menschen eingefunden, die die ständige Überwachung leid waren, die sie ebensowenig aushielten wie Alex.
Eventuell gibts davon eine Fortsetzung, hätte einige Ideen, weiß sie aber nicht in Worte zu fassen..na mal sehn.
Ja ich weiß, nicht besonders gut geschrieben. Hab das Ganze jetzt in ein paar Minuten abgetippt und nicht viel darüber nachgedacht ob das jetzt SInn ergibt oder nicht. Ist eher als Rohentwurf, als eine Art mentale SKizze zu sehen.
Ausserdem bin ich es nicht gewohnt, nicht in der ersten Person zu schreiben - wollte mal sehn ob ich das überhaupt noch kann :/
Kunstloses Brot - 14. Dez, 14:02


