Ein Hoch auf die Pseudo-Lyrik
Da ich gerade nicht die Muße finde, mich der prosaischen Erzählung zu widmen, hier ein paar ungeschliffene möchtegern-poetischen Ergüsse meinerseits - alles sehr spontan, innerhalb einiger Minuten geschrieben und mehr zum Festhalten eines Gedanken als der Schönheit des Spiels mit der Sprache wegen. Man möge mir darüber hinaus die Holprigkeit entschuldigen. Die Gedichte haben, von thematischen Überschneidungen abgesehen, nichts miteinander zu tun, sind also als Fragmente fiktiver längerer Gedichte zu lesen (bis auf das letzte, das is wenigstens halbwegs in sich geschlossen ist...ein Hoch auf mich)
Vom großen Rad zermahlen, ganz dünn und durchsichtig -
die Seele erleidet Qualen, und niemand fühlt sich richtig
wohl dabei und stirbt, als kleiner Fisch im großen Meer
der sich einsam fühlt wie im Goldfischglas und leer
Als kleiner Fisch im großen Meer
Da fühlt’ ich mich unfassbar leer,
ganz ohne Horizont und ohne Grenzen
kann ich niemals mehr so glänzen
wie ich es tat, und nie vergas,
in meinem kleinen Goldfischglas.
Die Erinnerung sie ist lebendig noch
Und frisch, wird verblassen sie doch
Zu schnell, wie jedesmal, wie immer,
bald lieg ich allein in meinem Zimmer,
versuche an den Funken und das Glimmen
zu denken der erhellte meiner Seele Loch
doch alles wird nur immer mehr verschwimmen.
Man muss nicht immer alles gleich benennen,
so sagst du, scheinst den Ausspruch nicht zu kennen,
der da besagt, dass erst der Name es sein möge,
der den Dingen eine Bedeutung übertröge,
der es der Unwichtigkeit enthöbe
in der es andernfalls verblöbe –
was mich nachdenklich dann doch stimmt,
mir fast schon jede Hoffnung nimmt -
denn kein schlimm’res Schicksal mir auszumalen
wäre ich in der Lage, schlimmer als die Qualen,
die ich erlitte, würdest du mir sagen,
dass was passierte in diesen Tagen,
vor der Leinwand, unter den Sternen, im Baum,
nicht real war, nichts weiter als ein schöner Traum.
well, you know...whatever, nevermind.
Vom großen Rad zermahlen, ganz dünn und durchsichtig -
die Seele erleidet Qualen, und niemand fühlt sich richtig
wohl dabei und stirbt, als kleiner Fisch im großen Meer
der sich einsam fühlt wie im Goldfischglas und leer
Als kleiner Fisch im großen Meer
Da fühlt’ ich mich unfassbar leer,
ganz ohne Horizont und ohne Grenzen
kann ich niemals mehr so glänzen
wie ich es tat, und nie vergas,
in meinem kleinen Goldfischglas.
Die Erinnerung sie ist lebendig noch
Und frisch, wird verblassen sie doch
Zu schnell, wie jedesmal, wie immer,
bald lieg ich allein in meinem Zimmer,
versuche an den Funken und das Glimmen
zu denken der erhellte meiner Seele Loch
doch alles wird nur immer mehr verschwimmen.
Man muss nicht immer alles gleich benennen,
so sagst du, scheinst den Ausspruch nicht zu kennen,
der da besagt, dass erst der Name es sein möge,
der den Dingen eine Bedeutung übertröge,
der es der Unwichtigkeit enthöbe
in der es andernfalls verblöbe –
was mich nachdenklich dann doch stimmt,
mir fast schon jede Hoffnung nimmt -
denn kein schlimm’res Schicksal mir auszumalen
wäre ich in der Lage, schlimmer als die Qualen,
die ich erlitte, würdest du mir sagen,
dass was passierte in diesen Tagen,
vor der Leinwand, unter den Sternen, im Baum,
nicht real war, nichts weiter als ein schöner Traum.
well, you know...whatever, nevermind.
Kunstloses Brot - 12. Jun, 22:11



das letzte hat was
gruß
clautschi