- Werbung -
Also ich muss sagen, die neue Airwick-Werbung ist echt seltsam. Folgende Situation: Eine Zeichentrick-Elefantenfrau auf zwei Beinen und mit Schürze findet den Geruch in ihrem Haus ganz doof. Hat ja so eine große Nase, deswegen riecht die auch besonders gut, klar. Und Airwick Crystal Air ist ihr Retter in der Not, nur einmal kurz drücken und schon ist die Luft so sauber, dass man von ihr essen könnte wenn das physikalisch möglich wäre. Seltsam genug, aber noch für Werbungs-Verhältnisse im Bereich des Normalen. Aber jetzt: Am Ende der Werbung sagt Frau Elefant sinngemäß folgendes: "Da kann jetzt sogar mein Mann seine Schuhe nach dem Sport rumstehen lassen - und der ist Tausendfüßer". Okay. Also jetzt mal völlig abgesehen von der biologischen Unmöglichkeit einer Vereinigung einer Elefantenkuh mit einem Insekt, das ungefähr ein Tausendstel ihrer Masse wiegt, wie stellen sich die Werbetreibenden das vor? Soll der arme Wurm etwa in sie hineinkriechen und dort sein sündiges Geschäft vollrichten? Und wie verdammt nochmal sähen die daraus enstehenden Kinder aus? Und mal ganz abgesehen davon, warum sollte es ein Problem sein, wenn Herr Tausendfuß seine Schuhe stehen lässt? Ich meine, ich gehe mal nicht davon aus, dass die Füße eines Tausendfüßers einen besonderen Gestank absondern, selbst wenn man sie in dicke Tennissocken und winzig kleine Winterstiefel packt. Allerdings, ausprobiert habe ich es nicht. Wer weiß, vielleicht hat die Firma Airwick ja ganz konkrete Forschungen auf diesem Gebiet betrieben und könnte mich mit ihren Ergebnissen geradezu schocken. Aber ich denke, dass der Gestank nicht von Herrn Tausendfuß, sondern vielmehr seiner Frau, Madame "Ich-Fresse-Eine-Halbe-Tonne-Obst-Pro-Tag-Und-Scheide-Dieselbe-Menge-Wieder-Aus-Um-Mich-Darin-Zu-Wälzen" stammt, sie das aber nicht wahrhaben will und deshalb die Schuld bisher (Prä-Airwick) immer ihrem armen unterdrückten Mann gegeben hat. Aber so nicht meine Damen! Auch das ist eine Form der häuslichen Gewalt und kann nicht toleriert werden! Und dann wundert sie sich noch, warum er seit zwei Jahren eine Affäre mit einem schnuckeligen Buckelwal hat! Aus dieser Verbindung ist ein Kind entstanden, welches wir heute als Heinz Christian Strache kennen. Doch niemals, niemals hat er erfahren, wer seine richtigen Eltern sind, er ist schon kurz nach seiner Geburt zur Adoption freigegeben worden und ist in einem Waisenhaus aufgewachsen. Schon früh haben sich dort seine Erbanlagen bemerkbar gemacht, seine Mutter war im ganzen Tierreich dafür bekannt, eine nicht eindeutige Position zum Nationalsozialismus zu beziehen. Alles in allem also eine sehr sehr traurige Geschichte, aber wir, wir verachten ihn nur weil er naja, nunmal ein gottverdammter volksverhetzender Nazidrecksack ist. Wir sollten uns alle schämen.
Aber zurück zum Thema: Die Werbung hat mich voll und ganz überzeugt. Ich setze mich ab jetzt aktiv für Kreuzungsversuche von Elefanten mit Tausendfüßern ein.
Aber zurück zum Thema: Die Werbung hat mich voll und ganz überzeugt. Ich setze mich ab jetzt aktiv für Kreuzungsversuche von Elefanten mit Tausendfüßern ein.
Kunstloses Brot - 6. Dez, 23:24


